29.08.2010

Home again

Unser Zuhause für eine Jahr ...

Unser Zuhause für eine Jahr ...

Der Abschied ist uns schon schwer gefallen aber nun sind wir wieder in Deutschland angekommen und freuen uns, von all den vertrauten Menschen und unserem Zuhause so warm empfangen zu werden.

Die letzten Tage in Marmaris waren geprägt von letzten Treffen, Umarmungen und Versprechen, dass wir uns ja alle bald wieder sehen – im nächsten Jahr. Wir haben noch einmal mit unserer Dixielandband in einem sehr schönen Ressort gespielt bei Florians Freund Hollandali Ahmet. Dort sind wir hingesegelt und haben unsere letzte Fahrt und unser letztes Bad im Mittelmeer genossen. Wolfgang und Karin haben uns noch mal nach Strich und Faden verwöhnt (mehr dazu bei den Fotos). Vielen Dank Euch Beiden ganz besonders!!! So ganz „nebenbei“ haben wir die SunSuLa winterfertig gemacht. Die Segel, Leinen und alles was nicht fest an Deck installiert ist muss gewaschen und verstaut werden, der Motor eingewintert und natürlich muss auch innen „klar Schiff“ gemacht werden. Das hat ganz schön gedauert und wir haben bei viel Wasser trinken und mal schnell mit dem Schlauch abspritzen die 45°, die wir dabei hatten, mit unserem neuen Ventilator (nein, wir haben ihn nicht als Segelantrieb benutzt ;) ) ganz gut weggesteckt.

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Klavier, Akkordeon, Geige, 2 Reisetaschen, 2 Laptops, Rucksack und zwei glückliche Menschen

Das ganze Übergepäck haben wir problemlos in den Flieger verstaut, war ja nicht gerade wenig, aber wir hatten ja vorher schon mal einen Schwung mitgenommen, so ist nun alles wieder hier Zuhause an Ort und Stelle.

Die letzten Tage haben wir mit „Hallo sagen“, auspacken und alles-wieder-in-Gang-bringen verbracht und nun werden wir die letzten Ferientage noch nutzen, uns wieder einzuleben, uns einen funktionierenden fahrbaren Untersatz zu besorgen und mit vielen von Euch ein Schwätzchen zu halten.

Unterm Strich sind wir sehr dankbar, dass wir uns dieses eine Jahr „Auszeit unter Segeln“ genommen haben. Wir haben sehr viele liebe Menschen getroffen, mit einigen werden wir sicher in Kontakt bleiben. Unser Boot kennen wir nun bis ins kleinste Details (das Getriebethema, das uns ja immer wieder verfolgt hat, war nicht so erfreulich, aber am Ende haben wir technisch dabei viel erfahren und außerdem konnten wir uns in Gelassenheit üben). Musik hat unsere Reise ganz entscheidend geprägt, wir haben sie wirklich als Menschen- und Völker verbindend erlebt. Dass sie eine universelle Sprache ist, haben wir immer wieder erfahren, unsere musikalischen Partner kamen ja aus aller Welt.

Vor allem aber hatten wir eine sehr schöne, reiche Zeit zu zweit und mit unseren Kindern, wenn sie an Bord waren. Wir sind sehr, sehr dankbar für Alles!

Javas Javas, das heißt auf türkisch: langsam langsam. Wir wünschen uns, etwas von der anderen Lebensart, die wir jetzt ein Jahr lang kosten durften, in unserem nun wieder beginnenden Alltag hier leben zu können.

Vielen Dank Euch fürs treue Lesen und für die vielen lieben E-Mails und Kommentare, die Ihr uns das ganze Jahr über geschickt habt. Wir haben uns immer sehr darüber gefreut! Dieses war unser letzter Eintrag in diesem Jahr, wir werden die Seite aber weiterführen und unsere Törns dokumentieren  …  nächstes Jahr.


Alle meine Entchen ...

Alle meine Entchen ...

Jetzt wird es aber einmal wieder Zeit für einen Blogeintrag! Während wir dies hier verfassen, ist es 40° heiß und wir genießen unsere neue Anschaffung: einen Standventilator, den wir zumindest wenn wir 220 V Strom haben, betreiben können. Wind in der Kajüte - echt cool!

Wir haben mit Anne und Ingo von der SY Windspiel noch einige schöne Schläge gemacht, bevor wir uns in Orhaniye im Hisarönigolf von ihnen verabschiedet haben. Dort haben wir unsere Kinder Yohanna, David und Maria an Bord genommen und einige wunderschöne Segeltage mit ihnen verbracht. Wir haben kleine Tagesetappen zusammen zurückgelegt, entspannt und ohne zuviel Welle. So blieb uns viel Zeit in den Buchten zu baden, die Umgebung zu erkunden, zu erzählen und zu spielen. Außerdem gabs natürlich immer wieder Segel- und Manöverunterricht, damit unsere Kinder die SunSuLa vielleicht irgendwann auch alleine segeln können. David haben wir am Samstag verabschiedet, die Mädchen sind heute Nacht wieder heim geflogen. Danke Euch Lieben für die wunderschöne Zeit!

2.08.2010

Ritt nach Süden

Yalikavak vor Sonnenaufgang

Yalikavak vor Sonnenaufgang

Wir sind in der letzten Zeit viel unterwegs gewesen und haben zum Teil lange Tagesetappen zurückgelegt. Dabei hatten wir meist den recht kräftigen Ägäiswind im Rücken – kräftiger Wind heißt aber auch immer bewegte See und das war nicht immer ganz gemütlich.

Blau, blau und nochmal blau!

Blau, blau und nochmal blau!

Auf Samos, der landschaftlich sehr vielseitigen Dodekanesinsel, haben wir einige sehr schöne Tage verbracht. Wir haben in Pythagorio, der Geburtststadt des Gelehrten Pythagoras, in einer sicheren Ankerbucht gelegen. Touristen kommen dieses Jahr nach Griechenland nicht so viele, die politisch-finanzielle Lage schreckt wohl viele Reisende ab. So ist das Städtchen entsprechend gemütlich, auch zur Hauptreisezeit.

13.07.2010

ÜBERRASCHUNG!

Auf dem Flug nach Düsseldorf: unter uns die Donau

Auf dem Flug nach Düsseldorf: unter uns die Donau

Da hat Maria nicht schlecht gestaunt, als wir überraschenderweise bei ihr Zuhause in Duisburg auf der Matte standen! Sie hat ihren Abschluss als Fotografin gemacht und es gab aus diesem Anlass verschiedene Festivitäten. Dass Yohanna kommen würde, wusste sie, dass David kommen könnte, ahnte und hoffte sie aber mit uns hatte sie überhaupt nicht gerechnet.

Im Päckchen mit der MRESUL

Im Päckchen mit der MRESUL

Folgende E-Mail hat uns Wolfgang am Donnerstag, den 1. Juli geschickt:

„NEUES VON MRESUL

Hallo Ihr Beiden,
in Datca sind vom Schiff gegangen: O. mit seiner N. sowie seiner Schwiegermutter sowie Z. kurz vor Ablegen des Schiffes. T. ist auf dem Schiff geblieben und wir sind auch geblieben, nachdem I. es geschafft hat, Z. das Flugticket von T. und das Versprechen abzuringen, dass er den Flug NICHT stornieren wird.
So besteht für uns kein dringender Grund mehr zum Verlassen des Schiffes. Also wieder weitestgehend Friede, Freude, Eierkuchen!
Wir fahren jetzt nach Bozu Kale. Habe keine Ahnung, wo das ist. Kennt Ihr das? Wenn das in Eurer Nähe ist, wäre es doch schön, dort noch einmal eine Session zu machen …“

Rockbay

Rockbay - Syleman

Australien – Deutschland 0:4!! In Originalfanbesetzung haben wir das Spiel zusammen mit unseren australischen Freunden Barry und Leonie von der Bella Sogni und deren Gästen Lorna und Bill im Pineapple in Marmaris zelebriert! Allerdings waren wir Deutschen eindeutig in der Überzahl und alle zusammen hatten viel Spaß beim Jubeln und Frohlocken, auch unsere Freunde vom anderen Ende der Welt.

SunSuLa zwischen Güllets

SunSuLa zwischen Güllets

Seit fast zwei Wochen sind wir nun wieder in der Bucht von Marmaris. Marmaris im Sommer unterscheidet sich sehr von dem Ort, den wir im Winter erlebt haben. Alles ist sehr geschäftig, jede Menge vor allem englische und russische Pauschaltouristen drängeln sich und machen nachts die nicht zu überhörenden Diskotheken unsicher. Wir haben meist vor Anker gelegen, je nachdem, wenn wir etwas in der Stadt zu erledigen hatten direkt im Zentrum vor dem Strand (umgeben von anderen Ankerern und umfahren von den täglichen Ausflugsbooten) oder, so wie jetzt, etwas außerhalb und natürlich ruhiger.

28.05.2010

Wallbay

Die Göcekbucht

Die Göcekbucht

Von Fethiye aus sind wir am Sonntag, nachdem wir am Samstag die Championsleageniederlage gemeinsam mit unseren holländischen Freunden und vielen türkischen Fans (für beide Mannschaften) in einer Art Public-Viewing in einer Kneipe in Fethiye erleiden mussten, direkt in die Wallbay in der Göcekbucht gesegelt. Es war ein herrlicher Wind, so dass wir mit Vollzeug herrlich am Wind über die weite große Dünung gesurft sind. Das war sehr angenehm im Gegensatz zu der im Mittelmeer häufig kurzen und steilen Welle. Von der Wallbay werden euch die Fotos verschiedene Geschichten erzählen. Ihren Namen hat sie von einer uralten Mauer, die sich direkt vom Ufer Richtung Bergspitze durch den Wald schlängelt.

21.05.2010

Ein Hauch von Luxus

Zum Wohl!

Serefe!

In den letzten Tagen haben wir uns einmal richtig Urlaub vom Reisen gegönnt (laut Definition ist man Tourist oder Urlauber, wenn man bis zu drei Wochen unterwegs ist, ab dann ist man ein Reisender, das haben wir auch nicht gewusst). Von Göcek aus sind wir zunächst in die Bucht von Tersane gesegelt. Dort geht es sehr ursprünglich zu. Die Familie, die auch das Restaurant betreibt, hält verschiedenste Tiere: Esel, Ziegen, Schafe, Hühner und Hunde, alle zusammen ergeben eine sehr vielfältige Geräuschkulisse rund um die Uhr. Die Segelsaison hat wieder begonnen, so dass die Zahl der Boote mit Crews aus Europa merklich zunimmt. Wir treffen dabei immer wieder interessante Menschen.